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Diptera - (Zweiflügler) - Unterordnung NEMATOCERA (Mücken)

Die Dipteren bilden in Deutschland die artenreichste Insektenordnung.

Die Larven der Dipteren führen generell eine andere Lebensweise als die Imagines.

Einendes Merkmal ist die Rückbildung des hinteren Flügelpaares zu Schwingkölbchen. Diese dienen der Steuerung des Flugapparates durch Besatz mit Sensoren, die geringste Änderungen des Luftstroms registrieren (Kreiselkompass).

Auffälligster Unterschied zwischen Fliegen und Mücken besteht im zarten Körperbau und den längeren Fühlern (mehr als 10 Glieder) bei den Mücken.

Mücken stellen rund 1/3 der Dipteren. Die Larvenentwicklung ist oft an nasse Biotope gebunden (freies Wasser, nasse Böden, feuchte Moospolster). Ihre Puppen sind stets frei beweglich. Weibchen sind meist etwas größer, während die Männchen oft stärker ausgebildete Fühler tragen.

Viele Fliegen riechen und schmecken vorrangig mit den Fußsohlen, während Mücken zu diesem Zweck oft große Fühlerfächer ausgebildet haben.

Fliegen sind tagaktiv (Augentiere), während die meisten der Mücken als nachtaktive Tiere gelten (ausgeprägter Geruchs- und Temperatursinn).

Sven Marotzke

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