zurück zum Programm-Archiv
Banner

Protokoll der Sitzung vom 25. April 2006

Anwesend: 19 Mitglieder, 1 Gast

Beginn: 19.15 Uhr – vorher schon reger Betrieb an den Sammlungen

Eröffnung der Sitzung durch Michael Woelky


Verlesung des Protokolls durch Jörg Heimann

Herr Woelky präsentierte eine von unserem Vereinsmitglied Franz Theimer verfasste Liste „Arten der „Kleinschmetterlinge" der Naturschutzgebiete Döberitzer Heide und Ferbitzer Bruch"- 2006.

Danach hielt der als Gastreferent eingeladene Herr Jörg Fürstenow einen Vortrag mit dem Thema: „Gräser – wichtige Nahrungspflanzen für viele Schmettterlingsarten".

Herr Fürstenow stellte zunächst einige Literaturvor: den Exkursionsführer von Rothmaler, der keine Abbildungen enthält, zu dem es aber einen Bildband gibt.

Ferner, für die Sauergräser, den Führer von Petersen.

Der Referent vermittelte per Beamer auf projizierten Listen und Zeichnungen einen detaillierten Überblick über die Merkmale der Gräser und über die markanten Feinheiten bei der Determination.

Er unterschied die Süßgräser (Gramineae) von den Sauergräsern (Cyperaceae) und den Binsengewächsen (Juncaceae).

Anhand von Zeichnungen (die an der Projektionswand etwas klein erschienen) erklärte er bei den Süßgräsern den runden, hohlen Halm mit Knoten, Blattscheide und Blatthäutchen.

An den Blütenständen wies er auf die Ährchen hin mit ihren Deckspelzen und Hüllenspelzen.

Die Sauergräser, die Seggen, mit ihren kantigen Stängeln und die Binsengewächse, deren Stängel mit Mark gefüllt sind.

Auf einigen fotografischen Abbildungen wurden Biotope mit Silbergras und anderen Gesamtaufnahmen von anderen Grasgemeinschaften gezeigt.

Herr Fürstenow wollte danach noch per Diaprojektor einzelne Gräser zeigen, doch wegen der fortgeschrittenen Zeit riet Herr Woelky davon ab, zumal ein erneuter Aufbau eines Projektors nötig geworden wäre.

Herr Fürstenow bot statt dessen an, einen gemeinsamen Termin für eine Exkursion festzulegen.

Nach dem Vortrag meldete sich René Ressler zu Wort: Ablichtungen von Gräsern, meinte er, wären sehr hilfreich gewesen.

Herr Fürstenow gab diesbezüglich zu bedenken, dass einfache Ansichten von Gräsern für eine exakte Determination nicht genau genug seien.

Stephan Gottwald merkte an, dass einige Käferarten an Segge, an Carexarten leben, und stellte so den Bezug zur Entomologie her.

Abschließend sahen wir dann doch noch Abbildungen von einzelnen Gräsern – aus der ORION-Hompage.

Ende der Sitzung 20.35 Uhr

Jörg Heimann