Familie Tabanidae - Bremsen

Eine häufige und typische Art auf ungemähten Wiesen ist Machimus atricapillus, die vom Habitus her der folgenden Familie, den Bremsen (Tabanidae) ähnelt: erkennbar am bienenartigen Hinterleib, einer unscheinbaren meist grauen Färbung und den großen, bunt schillernden Augen, die an eine überdimensionale Sonnenbrille erinnern. Die weiblichen Bremsen sind Blutsauger, Männchen sind selten und saugen Pflanzensäfte. Den aufdringlichen und schmerzhaft stechenden Tieren kann man oft nur entgehen, indem man sich in den Schatten flüchtet - dort warten dann jedoch die sonnenscheuen Stechmücken.... Regenbremsen (Haematopha sp.) fliegen auch bei schlechtem Wetter. Sie stechen vorrangig in die Arme, Hände und Oberschenkel, während die Goldaugenbremsen (Gatt. Chrysops) die Kopf- und Halsregion bevorzugen. Die wegen ihrer Größe gefürchteten Rinder- und Pferdebremsen (Tabanus-Arten) stechen den Menschen zwar selten, aber äußerst schmerzhaft. Schädlich sind Bremsen als Krankheitsüberträger und durch Massenauftreten, wodurch Viehherden wegen der dauernden Unruhe abmagern und der Milchertrag zurückgehen kann. Viele Arten sind ausschließlich Pflanzensauger.

FotoAtylotus fulvus
(Meigen, 1804)
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FotoAtylotus rusticus
(Linnaeus, 1767)
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FotoChrysops relictus
Meigen, 1820
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FotoChrysops viduatus
(Fabricius, 1794)
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FotoHaematopota pluvialis
(Linnaeus, 1758)
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FotoHybomitra bimaculata
(Macquart, 1826)
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FotoHybomitra montana
(Meigen, 1820)
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FotoPhilipomyia aprica
(Meigen, 1820)
24550
FotoTabanus autumnalis
Linnaeus, 1761
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FotoTabanus bovinus
Linnaeus, 1758
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FotoTabanus bromius
Linnaeus, 1758
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FotoTabanus maculicornis
Zetterstedt, 1842
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FotoTabanus sudeticus
Zeller, 1842
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